Wohlbefinden im Sport - Wie beeinflusst die Psyche dein Training?

Jeder weiß, dass Sport die Psyche positiv beeinflusst. Mit regelmäßigem Training können Stresshormone im Körper abgebaut und das psychische Wohlbefinden gesteigert werden. Dies hat auch mehr geistige Leistung zur Folge. Doch wie sieht es eigentlich anders herum aus? Beeinflusst Stress die sportliche Leistung eines Menschen? Kannst du mit Stress dein Trainingspensum erhöhen oder wirkt es sich eher negativ aus? Wie stark das Wohlbefinden im Sport beeinflusst wird und welche Rolle dabei das Stresshormon Cortisol spielt, erfährst du im folgenden Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

# Psyche und Sport - ein Zusammenspiel

Zunächst wollen wir betrachten, welchen Einfluss Sport auf die Psyche nehmen kann. Wenn du mal einen schlechten Tag hattest, ist dir bestimmt aufgefallen, dass sich dein gesamter Körper anspannt. Diese Anspannung lässt sich mit etwas Bewegung schnell beheben. Während deines Workouts schüttest du jede Menge Endorphine aus, die negative Gedanken vertreiben und deine Psyche wieder normal arbeiten lassen. Gleichzeitig wird auch körperlichen Beschwerden und der Entstehung von Erkrankungen vorgebeugt. Auch die Erholungsfähigkeit des Körpers wird verbessert, wodurch die Ausdauer steigt. Sport hat also durchaus enorm positive Effekte auf die Gesundheit.

Doch was passiert, wenn das Stresslevel in deinem Körper zu hoch ist? Kannst du dann überhaupt an Training denken? Sicher nicht. Denn wenn gerade eine große Veränderung in deinem Leben ansteht oder du alle Kraft in ein großes Projekt auf Arbeit steckst, dann kannst du dich nur noch auf diese eine Sache konzentrieren und dein tägliches Training wird für mehr Zeit geopfert oder ist vor Erschöpfung schon gar nicht mehr möglich.

Eine gestresste Psyche macht es dir also schwer, deinen Trainingsplan ein- und durchzuhalten. Deine Motivation wird negativ beeinflusst und du kannst dein Fitnessziel nicht mehr so leicht erreichen. Auch die Qualität deines Trainings leidet, wenn Sport für dich mehr ein To-do auf der Liste ist, als dein Ausgleich zum Alltag. Häufig werden die Übungen dann nur noch halbherzig durchgeführt oder mit der falschen Technik. Dementsprechend hast du weniger Spaß beim Training und dein Wohlbefinden im Sport sinkt.

# Stresshormone und ihr negativer Einfluss

Nach einem ausgiebigen Training ist es normal, ein wenig Muskelkater zu haben. Dieser ist ein Zeichen für die Regeneration, nachdem die kleinen Muskelfasern durch den Sport strapaziert wurden. Wenn dein Körper aber vom Stresshormon Cortisol überflutet wird, spannen sich die Muskeln noch mehr an und der Muskelkater nach dem Training ist um einiges schlimmer. Stresshormone belasten dich also nicht nur psychisch, sondern zehren auch an der Regenerationsfähigkeit deines Körpers. Deshalb fühlst du dich nach einem gestressten Training auch unwohler und müder als sonst. War das Training zu hart, können deine Energiereserven sogar gänzlich entleert werden.

Gleichzeitig fällt es dem Körper schwerer, den Hormonspiegel wieder auf ein normales Level zu bringen. Wird das Stresshormon nicht vollständig abgebaut, werden Stoffwechsel, Abwehrkräfte und der Blutdruck negativ beeinflusst. Nicht nur, dass du dadurch schneller müde wirst, dein Körper verlangt in diesem Fall auch mehr nach fett- und zuckerhaltigen Lebensmitteln. Dies wirkt sich ebenfalls negativ auf deine körperliche Leistungsfähigkeit aus. Alternativ könntest du hier zumindest auf unseren 80g Pocket Cake LOW SUGAR Haferflockenriegel zurückgreifen, dieser bietet dir den optimalen Snack für zwischendurch. 

# Erhöhtes Verletzungsrisiko

Wenn du gestresst in das Training gehst, kann auch das Risiko von Verletzungen steigen. Deshalb solltest du sowohl deinen Muskeln, als auch deinem Kopf nach dem Workout genügend Zeit für Erholung bieten. Dies fördert nicht nur die Regenerationsfähigkeit, sondern steigert auch den Trainingseffekt und die Ausdauer. Nach ein bis zwei Tagen Pause kannst du gestärkt und mit neuer Energie in eine neue Trainingseinheit starten.

# Was kannst du dagegen tun?

Ein gestresster Körper kann also durchaus dein Training negativ beeinflussen oder gar nicht erst möglich machen. Im Grunde genommen ist dies aber mehr eine Kopfsache! Denn wer die belastenden Dinge des Alltags zu sehr an sich heranlässt, wird es schwieriger haben, sie am Ende des Tages wieder loszulassen. Daher wird empfohlen, die Psyche zunächst mit etwas Mediation zu beruhigen und erst danach mit dem Training zu beginnen. Diese Kombination ermöglicht eine höhere Fokussierung auf das Training und ist eine besonders effektive Möglichkeit der Stressbewältigung.

Auch dein Schlaf nimmt Einfluss auf das Stresslevel deines Körpers. So sind ein gestresster Körper und zusätzlicher Schlafmangel keine gute Kombination und ein wahrer Trainingskiller. Vor allem dann, wenn du trainierst, um abzunehmen. Denn auch Schlaf fördert die Regeneration des Körpers und der Muskulatur nach dem Sport. Zudem brauchst du ihn um Energie für den nächsten Tag zu tanken. Mit ausreichen Schlaf fällt es deinem Körper leichter den Cortisol-Spiegel zu regulieren und das Stresslevel herunterzufahren. Wenn es dir schwerfällt in den Schlaf zu finden, kannst du ebenfalls etwas Meditation in deine Abendgestaltung einbauen.

# Ein ausgewogenes Stresslevel für mehr Motivation

Das körpereigene Stresslevel muss aber nicht nur negative Einflüsse haben, sondern kann sich auch positiv auf das Training auswirken. Grundvoraussetzung ist ein ausgewogenes Stresslevel, also nicht zu viel und auch nicht zu wenig. Was zunächst etwas widersprüchlich klingt, kann aber wirklich enorm motivierend wirken. Mittlerweile ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass ein leicht erhöhtes Stresslevel und die damit verbundene Ausschüttung des Stresshormons, die körperliche und geistige Leistung steigert. So kannst du dich besser konzentrieren und beim Training hundert Prozent geben!

Diese Stresssituationen lehren dich zudem unter Druck arbeiten zu können, was sich auch positiv auf deine Arbeit auswirken kann. Gleichzeitig stärken sie dein Selbstvertrauen und unterstützen dich bei der Vollbringung von Höchstleistungen. In diesem Fall ist das körpereigene Stresslevel also kein Hindernis, sondern eine Herausforderung an dich selbst. Dabei geht es um deine persönliche Einstellung, die Möglichkeit deine Trainingseinheiten zu fördern und um das eigene Wohlbefinden im Sport. Am Ende wirst du überrascht sein, wozu du alles in der Lage bist.

# Fazit

Stresssituationen können für deinen Körper eine enorme Belastung sein und ihn beim Training behindern. Zudem wirken sie sich negativ auf deine Gesundheit aus. Dies gilt aber nur für ein Stresslevel, dass du selber nicht mehr kontrollieren kannst. Hier nimmt der Cortisol-Spiegel überhand und du kannst selber nur noch schwer Einfluss nehmen. Anders sieht es bei einem ausgewogenen Stresslevel aus. Dieses fördert deine ganz persönliche Leistungsfähigkeit und verhilft dir zu besseren Leistungen sowohl im Sport als auch im Alltag. Gleichzeitig wird das sportliche Wohlbefinden gesteigert und du kannst dich beim Training rundum wohl in deiner Haut fühlen, was wiederum enorm motiviert.

Lass es dabei dennoch langsam angehen und achte darauf, dass dein Stresslevel nicht zu groß wird. Versuche dieses mit Motivation und ausreichend Schlaf zu kontrollieren und nachhaltigen Ergebnissen wird nichts mehr im Wege stehen.

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