Tauche ein in die Pokerwelt - die verschiedenen Spielvariationen!

# Ein kleiner Einblick in das Pokerspiel

Poker ist ein geschichtsträchtiges Kartenspiel, welches in diversen Varianten weltweit gespielt wird. Viele Leute sind der Meinung, dass Poker ursprünglich aus Persien stammt und andere glauben, es käme aus China und zwar aus dem 10. Jahrhundert. In Europa ist wahrscheinlich Primero, ein Spiel aus Spanien des 16. Jahrhunderts, die älteste bekannte Variante. Dieses nannte sich im deutschen Sprachgebrauch Pochen sowie Poque bei den Franzosen. Die englischen Siedler in den USA nannten es Poker.

Das Kartenspiel Poker umfasst mehrere Varianten. Sie alle werden normalerweise mit angloamerikanischen Blättern gespielt, die aus insgesamt 100 Spielkarten bestehen. Beim Pokern kennen die anwesenden Spieler die Blätter ihrer Gegner nicht und tätigen Einsätze auf mögliche Gewinnchancen ihrer eigenen Pokerhand. Diese Einsätze sind entweder etwas wert oder nicht. Das können Chips, Gegenstände oder auch Geld sein. Natürlich könnte man auch um einen unserer beliebten Energy Cake Adventskalender spielen. Alle Spieleinsätze wandern in einen Gemeinschaftstopf. Derjenige Spieler, der als Letzter verbleibt, zum Beispiel weil seine Pokerhand am stärksten ist oder weil andere Spieler seinen Einsatz nicht halten, erhält den Topfinhalt.

Die Spieler müssen/dürfen die Spielblätter der anderen nicht kennen und Spieleinsätze auf Gewinnchancen ermöglichen es auch geringwertigeren Karten, zu gewinnen. Beim Pokern möchte jeder Mitspieler so viel Geld wie möglich oder andere Werte gewinnen.

Dieses Kartenspiel besitzt zahlreiche Varianten, wie andere Spiele auch. In Spielotheken ist es üblich, dass ein Spieler keine Gegner hat, sondern als Einzelperson gegen die Spielothek antritt.

Hierzulande ist Poker juristisch betrachtet ein Glücksspiel. In allen Spielvarianten können die Spieler ihr Pokerblatt zusammenstellen. Abhängig von der Variante sind die favorisierte oder die Höchstanzahl an Spielern verschieden. In einigen Varianten geht nicht die höchste Pokerhand, sondern die niedrigste als Sieger hervor.

# Die Spielkarten, Kartenkombinationen und ihre Rangfolge

Die Rangfolge beim Pokern folgt dem höchsten bis geringsten Rang, nämlich vom Ass bis zur 2.

# Die Farben und ihre Rangfolge

Die höchste Karte ist Pik, gefolgt von Herz, dann Karo sowie Kreuz.

Royal Flush

Der Royal Flush besteht aus 5 Spielkarten einer einzigen Farbe (10, Bube, Dame, König, Ass).

Straight Flush

Ein Straight Flush besteht aus 5 Spielkarten einer einzigen Farbe in aufsteigender Rangfolge.

Vierling

Ein Vierling besteht aus 4 Spielkarten mit gleichem Rang.

Full House

Ein Full House besteht aus einem Paar sowie einem Drilling von verschiedenem Rang.

Flush

Der Flush besteht aus 5 Spielkarten einer einzigen Farbe von irgendeinem Rang.

Straight

Ein Straight besteht aus 5 Spielkarten mit steigender Rangfolge und irgendeiner Farbe.

Drilling

Ein Drilling besteht aus 3 Spielkarten von gleichwertigem Rang.

2 Paare

Hier handelt es sich um jeweils 2 Spielkarten von gleichwertigem Rang.

1 Paar

Das sind 2 Spielkarten von gleichwertigem Rang.

High Card

Hier zählt die hochrangigste Spielkarte.

# So läuft das Pokerspiel ab

Einer der Spieler übernimmt die Rolle des Dealers. In jeder Runde ist ein neuer Spieler der Dealer, wobei die Reihenfolge mit der Uhr geht.

Die zwei Spieler, die zur linken Seite des Dealers sitzen heißen Small Blind sowie Big Blind. Diese beiden tätigen einen vorher festgelegten Einsatz. Der Einsatz des Big Blind ist normalerweise doppelt so hoch wie der vom Small Blind.

Danach werden die zwei Hole Cards ausgegeben. Der Pokerspieler zur Linken des Big Blinds nimmt zuerst seinen Einsatz vor. Bei den Einsätzen stehen diverse Möglichkeiten zur Verfügung. Jeder Spieler kann den Spieleinsatz des Vorgängers halten, ihn erhöhen, aufgeben oder passen. Sobald alle ihre Einsätze abgegeben haben, erfolgt die Aufdeckung der 3 Gemeinschaftskarten.

Nun beginnt Setzrunde Nummer 2. Der Spieler, der direkt zur Linken des Dealers sitzt, beginnt, sofern er noch im Spiel verblieben ist, ansonsten beginnt der nächste Nachbar. Anschließend erfolgt die Aufdeckung der vierten Gemeinschaftskarte.

Es kommt zur dritten Setzrunde. Wieder beginnt ein verbliebener Spieler links des Dealers und danach erfolgt die Aufdeckung der fünften, sowie zugleich letzten Gemeinschaftskarte. Wenn alle Spieler, außer einem aufgeben, gewinnt der übriggebliebene Spieler die Pokerrunde und bekommt die Einsätze.

Falls nach den drei Setzrunden mehr als ein Spieler übrig bleiben, kommt der Showdown an die Reihe. Alle Pokerspieler decken die Spielkarten auf. Der Gewinner ist derjenige mit der besten Hand.

# Welche Pokervarianten gibt es?

Alle Pokervarianten können in drei Sparten eingeteilt werden - Draw Poker, Stud sowie Hold’em. Sie unterscheiden sich lediglich, auf welche Weise alle Spieler die Karten ausgeteilt bekommen. Die Spielvarianten können meist mit diversen Limits gespielt werden, also mit begrenzten Spieleinsätzen.

Draw

Im Draw Poker erhalten die Spieler nur für ihn selbst einsehbare und benutzbare Karten. In allen bekannten Versionen beträgt diese Anzahl 5 Stück. Weiterhin ist es möglich, dass Spieler auf Wunsch ihre Spielkarten gegen neue austauschen dürfen.

Am bekanntesten ist die Variante Five Card Draw, die sehr lange die häufigste Variante war und heute noch bei Privatleuten beliebt ist. Im Wilden Westen war Five Card Draw ein gern gesehener Zeitvertreib in den Saloons. Nach den Setzrunden werden die Spielblätter der übriggebliebenen Pokerspieler verglichen. Die Einsätze gehen an den Gewinner.

Hold’em

Bei Hold’em handelt es sich um diejenigen Pokervarianten, bei welchen alle Spieler Hole Cards, also verdeckte Spielkarten, bekommen. Dazu erfolgt in gewissen Abständen die Aufdeckung von Gemeinschaftskarten. Die Spieler stellen ihre 5 besten Karten aus all ihren eigenen offenen und verdeckten Karten zusammen. Abhängig von der Pokervariante ist die verwendbare Kartenanzahl begrenzt.

Stud

Stud sind diejenigen Pokervarianten, bei welchen die Spieler verdeckte und offene Karten bekommt. Der Spieler, der eine Setzrunde beginnt, wechselt öfter.


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