Step by Step - So schaffst du dir ganz einfach deine eigene Workout-/Alltagsroutine!

Gerade zu Beginn des neuen Jahres nehmen sich viele Menschen vor, sich gesünder zu ernähren, ihre Fitness zu verbessern und mehr Sport zu treiben. Anfangs ist die Motivation meist groß, verläuft sich aber nach wenigen Wochen im Sande und alte Angewohnheiten ziehen wieder ein.
Doch was braucht es, um eine beständige Routine aufzubauen und auch durchzuhalten? Es heißt, es bräuchte 21 Tage, um ein neues Verhaltensmuster aufzubauen, oder ein Altes abzulegen. Klingt nicht so lang, kann sich aber sehr viel länger anfühlen.

# Seinen eigenen Körper verstehen

Der Organismus des menschlichen Körpers funktioniert bei jedem anders. Die eigene innere Uhr bestimmt, ob wir morgens eher fit oder Morgenmuffel sind, ob die eigene Bestleistung am Vormittag, Nachmittag oder abends erzielt werden kann. Dabei spielt auch eine Rolle, was wann gegessen wird. Deftiges Früststück oder eher Kaffe und dafür breit ausgelegtes Mittagessen. Abendessen früh oder spät, oder gar nicht, all das spielt eine Rolle für unsere innerer Uhr. Es ist der Alltagsstress, der fast jeden Tag gleich abläuft.

Fitness bedeutet eigenetlich nichts anderes, als das Überleben des Stärkeren. Das spielt in unserer Gesellschaft keine so große Rolle mehr (aufgrund von Sozialen Leistungen), doch der Grundgedanke ist nach wie vor in unserer Physiologie verankert.

Auch der Grundzustand, von dem ausgegangen wird, ist ausschlaggebend. Normalgewicht, Übergewichtig oder Adipös. Auch das Geschlecht, das Alter und der Arbeitsplatz spielen eine Rolle.

# Den richtigen Plan finden

Zuerst muss ermittelt werden, was am besten zu einem passt. Viele können nichts mit Ausdauertraining anfangen (Radfahren, Joggen etc.) sondern gehen lieber ins Fitnessstudio. Wer nicht alleine Trainieren will, kann sich problemlos einem Verein anschließen, egal ob Turnen, Ballsportarten oder Kampfsport. Diese Teams bieten durch geregelte Trainingszeiten nicht nur mehr Anreiz, auch regelmäßig hinzugehen, der Teamgeist stärkt auch die Motivation. Der Alltagsstress kann gleichzeitig zum Dämpfer, als auch zum Motivator werden.

Wer mit Vorerkrankungen zu kämpfen hat sollte zusätzlich einen Arzt aufsuchen, bevor eine neue Routine angefangen wird.

# Die richtigen Ziele stecken

Gerade wenn die Motivation am Anfang sehr hoch ist, sollte man sich trotzdem darauf besinnen, was wirklich realistisch ist. Sind die Ziele zu Beginn schon sehr utopisch aufgestellt, passiert es schnell, dass sich bei ausbleibenden Ergebnissen die Frustration einstellt und das Unterfangen letzten Endes aufgegeben wird.

Eine Workout-Routine entsteht nicht von jetzt auf morgen. Der Alltags-Stress kommt am Häufigsten in die Quere. Eh schon gerädert nach einem anstrengenden Tag, fällt es vielen schwer, dann noch körperlich tätig zu werden. Es können Wochen eisernen Durchhaltevermögens vorüber gehen, ohne dass sich das gewünschte Abnehmziel oder der gewünschte Muskelzuwachs vor dem Spiegel zeigen. Genau an der Stelle darf nicht resigniert werden, lieber die Waage und das Maßband erst mal außen vor lassen. Der menschliche Körper braucht Zeit, um sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Jeder Mensch hat einen anderen Stoffwechsel, eine andere Körperfett- & Muskelverteilung.

Natürlich gibt es hunderte Abnehm- und Muskelaufbauversprechen an jeder Ecke, für Frauen als auch für Männer. Social Media tut ihr Übriges mit Bildern von durchtrainierten Menschen die gerade einmal einen winzigen Bruchteil der Bevölkerung repräsentieren. Doch sind es diese Bilder die andere, durchschnittliche Menschen, so frustrieren, denn gefühlt jeder Instagram-User schwört auf eine neue Workout-Routine. Doch es geht darum, seine eigene zu erstellen, nicht darum, die von anderen zu kopieren. Was nicht heißt, dass man sich nicht inspirieren lassen kann.

# Auf sich selbst konzentrieren

Nicht selten sieht man Bilder, oder Menschen in der Fußgängerzone und wünscht sich, genauso aussehen zu können. Doch der beste Weg dorthin ist wegzutreten von diesen Idealbildern und sich besinnen auf sich selbst. Der Grund? Idealbilder ändern sich. Heute, im 21. Jahrhundert ist es das schlanke, muskulöse, definierte. In der Antike waren Frauen mit Hüftgold hoch angesehen, denn es bedeutete, dass sie wohlhabend waren und sich um nichts sorgen mussten.

Dieses Ideal von der schwachen, zerbrechlichen Frauen entstand erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts. Noch heute gibt es einige Wüstenstämme in Afrika, die ihren Mädchen regelmäßig hoch fetthaltige Milch zu trinken geben, damit sie an Gewicht zunehmen.

Es hat auch nicht alles rein mit Ästhetik zu tun. Das hat nichts mit einem Idealbild zu tun, sondern ist reine Wissenschaft. Zu viel Gewicht birgt die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Untergewicht ist genauso ungesund. Am Ende des Tages ist es nur wichtig, die goldene Mitte zu finden.

# Ernährung und Routine

Klar ist, egal wie viel Sport man treibt, wenn man sich nur von Tiefkühlpizza ernährt wird sich in der Körperstruktur wenig ändern. Als Faustregel gilt, je weniger ein Produkt verarbeitet ist, umso gesünder ist es. Es müssen nicht gleich Kalorien gezählt werden, obwohl es manchen hilft, andere finden es eher lästig.

Gerade die Männerfraktion schwört auf Protein-Shakes, Riegel und dergleichen nach einem anstrengenden Training. Es spricht auch absolut nichts dagegen sich so etwas ergänzend zu gönnen, aber die ausgewogenen Ernährung sollten sie dennoch nicht ersetzten. Beispielweise wären hier unsere Haferflockenriegel eine optimale Alternative, wenn es mal schnell gehen muss. Auch ist es erlaubt sich hin und wieder auch mal eine „verbotene“ Süßigkeit zu gönnen, eine Hand voll Chips vor dem Fernseher oder ein Glas Wein zu einem guten Essen. Das verhindert das Gefühl des Verzichts und auch die Heißhungerattacken.

Fazit: Eine gesunde Routine verankert sich nur, wenn kein Zwang dahinter steht. Fitness definiert sich nicht allein über Gewicht oder Muskelmasse, sondern bedeutet eher eine bestmögliche Anpassung an die Lebensumstände. Natürlich gibt es Momente, wo man sich selbst in den Arsch treten muss, doch fühlt man hinterher umso mehr Stolz, dieses eine Workout doch durchgezogen zu haben.


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