Sand oder Boden - Die Unterschiede beim Beachvolleyball & Volleyball!

Beachvolleyball gehört zu den beliebtesten Freizeitsportarten des Sommers. Sobald die Freibadsaison eröffnet ist füllen sich auch die Beachvolleyballfelder, die in vielen Freibädern, sowie an natürlichen Badeseen, zur Grundausstattung gehören. Auch als Strandaktivität steht der Sport überall hoch im Kurs. Egal, ob an Ost- oder Nordsee, am Mittelmeer oder an der Atlantikküste - Beachvolleyballfelder sind an Stränden haufenweise zu finden. Wie gut, dass jeder den Volleyballsport aus dem schulischen Sportunterricht kennt. Man kann also direkt loslegen, und sich bei der Sandvariante des Volleyballs austoben. Oder etwa doch nicht? Welche Unterschiede es zwischen der Hallen- und der Outdoor-Variante des Volleyballsports gibt, und ob es wirklich so einfach ist als Hallenspieler auf die Strandvariante zu wechseln, wird hier erklärt.

# Die Unterschiede beim Spielfeld

Einer der Hauptunterschiede der beiden Sportarten sticht auch jedem Laien sofort ins Auge. Während Beachvolleyball auf Sand gespielt wird, spielt man Volleyball heute hauptsächlich in der Halle. Hier findet das Spiel also auf ebenem Boden statt. Die Abmessung der Spielfelder ist ebenfalls unterschiedlich. In der Halle beträgt die Länge des Spielfeldes 18 Meter, die Breite neun Meter. Durch das Netz, über das der Ball gespielt werden muss, wird das Spielfeld in der Mitte geteilt. Eine Hälfte des Feldes hat somit eine Größe von neun mal neun Metern. Auf Sand wird auf einer Fläche von 16 Metern Länge und acht Metern Breite gespielt. Auch hier teilt das Netz das Spielfeld in der Mitte, so dass sich auf jeder Seite des Netzes eine Spielfläche von acht mal acht Metern ergibt.

# Die Anzahl und Aufgaben der Mitspieler

Eine weitere wesentliche Abweichung ist die Anzahl der Mitspieler. Es spielen jeweils zwei Teams gegeneinander. In der Halle besteht ein Team aus sechs auf dem Platz stehenden Spielern, auf Sand aus zwei Spielern. In der Halle können Spieler zudem ausgetauscht werden. Eine Mannschaft besteht hier insgesamt aus zwölf Spielern. Auf Sand sind keine Auswechslungen möglich, das Team ist immer gleich. Da bei der Beachvolleyballvariante wesentlich weniger Spieler auf dem Feld stehen, gibt es keine so starre Positionszuordnung wie in der Halle. Beim Hallenspiel muss jeder Mitspieler auf einer bestimmten Position stehen, und von dort aus eine bestimmte Spielfunktion erfüllen. Die Positionen werden als Zuspieler, Libero, Mittelblocker, Außenangreifer und Diagonalspieler bezeichnet. Im Laufe des Spieles rotieren die Spieler und ändern damit immer wieder die ihnen zugewiesene Spielerrolle. Dabei können Positions- oder Rotationsfehler entstehen, wenn sich ein Spieler an der falschen Stelle befindet. Beim Beachvolleyball sind Positions- und Rotationsfehler ausgeschlossen, da die Spieler keine feste Spielposition haben. Lediglich beim Aufschlag müssen sich die beiden Spieler abwechseln. Solange ein Team das Aufschlagrecht besitzt, schlägt immer der gleiche Spieler auf. Wird gewechselt, wechselt auch der Spieler, der das Aufschlagrecht inne hat.

# Andere Sportart, andere Regeln

Wenn es um die Regelfrage geht wird schnell ersichtlich, dass die beiden Sportarten zwar miteinander verwandt sind, aber doch so viele Unterschiede aufweisen, dass man von zwei verschiedenen Sportarten sprechen muss. Als Hallenspieler einfach auf Sand zu wechseln ist nicht möglich. Genauso haben Sandspieler große Probleme, wenn sie an einem Hallenspiel teilnehmen. Für Hallenspieler ist es besonders gewöhnungsbedürftig, dass auf Sand immer sehr sauber gepritscht werden muss. Das heißt konkret: Während in der Halle der Ball bei der ersten Ballberührung von einem Spieler zweimal berührt werden darf, ist dies auf Sand nicht erlaubt. Während der Ballannahme ist dies jedoch nur sehr schwer umzusetzen, wenn man pritschen möchte. Deshalb wird bei der Ballannahme auf Sand in der Regel auch nicht gepritscht. Entweder baggert ein Beachvolleyballspieler, oder er bedient sich einer Technik, die in der Halle unbekannt ist und Tomahawk genannt wird. Beim Tomahawk legt man beide Hände mit der Handfläche nach oben aufeinander und kreuzt die Daumen. Die Arme legt man nah aneinander. So kann der Ball regelkonform angenommen werden. Umstellen müssen sich Hallenspieler auch beim Block. In der Hall darf ein Spieler den Ball nach einem Block drei Mal berühren. Auf Sand nur zwei Mal. In der Halle darf der aufschlagende Spieler zudem durch Mitspieler verdeckt werden. Auf Sand darf dies nicht passieren.

# Die Dauer des Spiels

In der Halle spielt man drei Gewinnsätze bis 25 Punkte. Die Gewinnermannschaft des Satzes muss dabei mindestens zwei Punkte Differenz zum Gegner haben. Möglich sind also Spiele bis zu fünf Sätzen, wobei der fünfte Satz dann nur noch bis zu 15 Punkten gespielt wird. Am Strand werden nur zwei Gewinnsätze gespielt. Das Spiel hat also höchstens drei Sätze. Die ersten beiden Sätze spielt man bis 21 Punkte, einen eventuellen dritten Satz bis 15 Punkte. Weil bei der Outdoor-Variante des Spiels äußere Einflüsse, wie zum Beispiel Wind oder Sonneneinstrahlung, beachtet werden müssen, werden hier häufiger die Seiten gewechselt, um beiden Teams in etwa gleiche Spielbedingungen zu ermöglichen. Ein Seitenwechsel findet am Strand nach fünf oder sieben gespielten Punkten statt. In der Halle wechselt man erst nach jedem zu Ende gespielten Satz die Seiten. Ein Hallenspiel dauert so insgesamt zwischen einer und zwei Stunden, ein Spiel auf Sand meist höchstens eine Stunde.

# Die Kräfte richtig zusammenhalten

Dass beide Sportarten körperlich sehr fordernd sind ist offensichtlich. Deshalb tun Spieler gut daran sich mit einer passenden Pausenverpflegung auszustatten, die, während des Seitenwechsels gekaut, schnell neue Energie gibt. Bewährt haben sich hier unsere hochwertige Haferflockenriegel, der 125g Energy Cake bzw. der 80g Pocket Cake LOW SUGAR, die das Beste aus der morgendlichen Müslischale in sich vereinen. Den Energy Cake gibt es in 20 verschiedenen Sorten und den Pocket Cake in 7 verschiedenen Variationen, die sowohl fruchtige, als auch schokoladige Noten haben können. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass die ballaststoffreiche und bekömmliche Mischung an Zutaten einerseits sättigt und andererseits verlorene Energie schnell wieder zurückgibt.

# Was sonst noch wichtig ist

Die Abweichungen zwischen den beiden Arten des Volleyballspiels beinhalten noch einige Details mehr. So ist etwa der Spielball, der auf Sand benutzt wird kleiner und härter aufgepumpt als der in der Halle. Jedem Sandspieler steht pro Satz zudem eine Behandlungs- und Wiederherstellungszeit von fünf Minuten zu, falls man sich verletzt hat. Der Schiedsrichter hat die Aufgabe bei einer Verletzung das Spiel sofort zu unterbrechen, um die Wiederherstellungszeit zu gewähren. In der Halle steuert der Trainer von der Linie aus das Spiel oft wesentlich mit. Er kann Auszeiten nehmen, um mit den Spielern die Taktik zu besprechen, was auch häufig ausgenutzt wird. Auf Sand steht dies dem Trainer nicht zu. Hier muss der Teamkapitän beim Schiedsrichter eine Auszeit beantragen wenn Gesprächsbedarf besteht. Während der Auszeit dürfen die Spieler allerdings nur miteinander über die Taktik sprechen, der Trainer ist hierbei nicht zugelassen. Auch die Kleidung der Spieler unterscheidet sich bei beiden Varianten wesentlich. In der Halle werden Hose und Trikot getragen, die im offiziellen Spielbetrieb jeweils für eine Saison gleich sind. Am Strand tragen die Spieler sehr knappe Kleidung. Bei den Frauen sind Bikinis zu sehen, bei den Männern kurze Hosen und Achselshirts.


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