Du fühlst dich antriebslos? - 10 Gründe, warum dir die nötige Energie fehlt!

Der Winter naht und damit bei vielen Menschen auch eine Winterdepression. Die Tage werden kürzer und vor allem dunkler. Dadurch fühlen sich Betroffene niedergeschlagen, müde und antriebslos. Es gibt mehrere Faktoren, die diesen Zustand begünstigen. Hier erfährst du zehn Gründe, warum dir die nötige Energie fehlt, um deinen Alltag zu bewältigen und dich fit zu fühlen.

1. Ungesunde Ernährung

Fast Food: Es geht schnell, es ist lecker, aber es ist auch extrem ungesund. Denn Fertignahrung macht nicht nur dick, sondern es begünstigt auch die Entwicklung von Depressionen. Wie kommt das? Der menschliche Darm ist ein sehr unterschätztes Organ, das viele verschiedene Funktionen übernimmt. Es dient nicht nur der Ausscheidung unnützer Stoffe, sondern auch der Produktion zahlreicher wichtiger Hormone. Darunter zählt das Glückshormon Serotonin, das maßgeblich die menschliche Gefühlslage beeinflusst.

Mittlerweile haben Studien herausgefunden, dass schlechte Ernährung nicht nur die Folge einer Depression ist, sondern mitunter auch ihr Auslöser. Nach insgesamt 41 Untersuchungen fanden Forscher einen Zusammenhang zwischen ungesunder Ernährung durch zuckerhaltige sowie übermäßig fettreiche Lebensmittel und schädlichen Entzündungsprozessen im Darm heraus. Die Darmflora wird mithilfe von Fertignahrung vollkommen durcheinandergebracht und damit auch die menschliche Gefühlslage.

Eine gesunde Ernährung sollte zum Großteil aus unverarbeiteten Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Nüssen bestehen.

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2. Bewegungsmangel

Menschen, die regelmäßig Sport treiben, können das Risiko eine Depression zu entwickeln deutlich verringern. Diesen positiven Effekt haben wissenschaftliche Studien bewiesen. Sport regt nicht nur die Produktion von Hormonen an, sondern steigert auch das eigene Selbstwertgefühl. Die meisten Personen fühlen sich durch körperliche Aktivität fitter und vital. Außerdem hemmt Bewegung die Aktivität im präfrontalen Kortex des Gehirns, der oftmals beim Grübeln und der gedanklichen Abwärtsspirale beteiligt ist.

Bereits eine Stunde Sport die Woche können einen positiven Effekt erzielen, wobei eine Stunde am Tag natürlich noch besser wäre. Es muss hierfür nicht gleich Joggen sein, auch Radtouren, Yoga oder Fitnesskurse können Ausgleich verschaffen.

3. Zu wenig Licht

In der Regel weisen depressive Menschen einen niedrigen Vitamin-D Spiegel auf. Je gravierender der Vitamin-D-Mangel, desto akuter die depressive Verstimmung, so die Erkenntnis von Mediziner.

Vitamin D ist strenggenommen gar kein Vitamin, da es der Körper nur in geringer Dosis über die Nahrung aufnehmen kann. Es wird maßgeblich über Sonnenstrahlung selbst hergestellt. Besonders im Winter können depressiv Erkrankte nur wenig eigenes Vitamin D produzieren. Mediziner raten daher, Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen. Eine weitere Möglichkeit wären Lichttherapien. Und zuletzt gilt natürlich immer: Ab nach draußen sobald die Sonne sich mal blicken lässt. Aber auch bei einem wolkigen Tag kann das reine Tageslicht die Stimmung aufhellen.

4. Kaum Frischluft

Es ist kalt draußen, vermutlich auch noch nass. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung meidet daher im Winter den Gang nach draußen, oftmals auch das regelmäßige Lüften in Innenräumen. Auch wenn es banal ist, aber unser Körper benötigt frische Luft. Er braucht Sauerstoff. Das menschliche Gehirn kann ohne ausreichend Sauerstoffzufuhr einfach nicht arbeiten.

Aus diesem Grund lautet der dringende Appell: Reiß öfter mal das Fenster auf! Fahre mal mit dem Fahrrad zur Arbeit oder einkaufen. Geh öfter mal vor die Haustür.

5. Schlafmangel

Es ist nur logisch, dass eine mangelnde Schlafqualität die Ursache für ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit ist. Laut einem DAK-Gesundheitsreport leidet jeder zehnte Mitarbeitende in Deutschland an einer schweren Schlafstörung. Weitaus mehr haben einen leicht gestörten Schlaf, der auf Dauer auch gesundheitsschädliche Folgen haben kann. Bereits einige wenige Handgriffe könnten den Schlaf verbessern und der Müdigkeit entgegenwirken. Zum einen sollten Betroffene nicht allzu spät größere Mengen Nahrung zu sich nehmen, zum anderen wäre es empfehlenswert vor dem Einschlafen auf digitale Medien zu verzichten. Das beste Einschlafmittel ist und bleibt ein Buch zum Lesen.

6. Zu viel Stress

Trotz schlechter Schlafqualität klingelt um sechs der Wecker. Die Arbeit ruft, sie schreit nahezu. Der Schreibtisch ist zugepackt mit Aufträgen, das E-Mailpostfach explodiert und das Telefon klingelt unentwegt. Für zahlreiche Menschen bedeutet der eigene Job Dauerstress. Aber auch für Gelangweilte in ihren Job, fühlt sich der Gang ins Büro wie eine Belastung an. Dann ist es kein Wunder, wenn die Beine einem nach der Arbeit nur ins Bett tragen. Doch nicht nur das hohe Arbeitspensum kann Stress verursachen.

Besonders harmoniesüchtige Menschen leiden permanent unter Stress. Der Drang in Dauerschleife übertrieben nett sein zu wollen und es allen Personen im eigenen Umfeld rechtzumachen, sorgt für ein extrem hohes Stresslevel. Wer häufig unzufrieden ist, aber darüber hinweglächelt, tut sich und anderen keinen Gefallen. Wir sind nicht sonderlich gut darin, unsere Emotionen zu verbergen. Nur kleine Gefühlsregungen und unsere Mimik senden nach außen ein anderes Signal als wir senden wollen.

Das bedeutet, unser Umfeld sieht uns das Unglück irgendwie an, aber hört uns nicht. Wer zu viel Selbstkontrolle im Außen aufwenden muss, der wird anderen Aufgaben nicht mehr gerecht und kann sein Innenleben immer weniger kontrollieren. In der Konsequenz sind wir ausgelaugt, unkonzentriert und reizbar.

7. Kaum soziale Kontakte

Menschen, die an einer Winterdepression leiden, fühlen sich müde, leer und unfähig nur die einfachsten Aufgaben zu erledigen. In diesem Gefühlszustand werden soziale Kontakte oftmals komplett aufgegeben, weil sie Betroffene überfordern. Das ist fatal, denn Forscher fanden heraus, dass soziale Kontakte das beste Antidepressiva überhaupt sind. Für Betroffene gilt daher die Empfehlung, den Kontakt zu Freunden gerade bei depressiven Verstimmungen gezielt zu suchen. Selbstverständlich gilt das nur dann, wenn die Kraft dazu noch reicht. Für Freunde von Betroffenen heißt der wichtige Tipp: Verständnis. Einer depressiven Person zu sagen, sie soll sich mal zusammenreißen und mal wieder unter Leute gehen, hilft meist wenig. Das wäre so, als würde man einer Person, die keine Luft mehr bekommt, sagen, sie solle mal ruhiger atmen. Ganz so leicht ist es dann doch nicht.

8. Zu viel Zeit vor dem Bildschirm

Forscher der University of Toledo haben herausgefunden, dass Nutzerinnen und Nutzer von Netflix, Amazon und Co., die täglich zwischen zwei und fünf Stunden kontinuierlich Filme und Serien schauen, stärker unter Angstzuständen, Stress und Depressionen leiden. Sie fühlen sich platt. Für dieses neue Phänomen des exzessiven Konsums von Unterhaltungsmedien gibt es den Namen: Bige-Watching, das als wachsendes Gesundheitsrisiko eingestuft wird. Statt nach der Schule, Uni oder Arbeit den Fernseher oder Laptop einzuschalten, wäre es daher ratsam, sich zu bewegen, zu malen, zu puzzeln oder etwas zu kochen. Hauptsache weg von dem Bildschirm.

9. Die gedankliche Abwärtsspirale

Insgesamt neigen Personen oftmals dazu, in der Vergangenheit oder Zukunft zu leben. Ganz nach dem Motto: „Früher war alles besser“ und „die Zukunft ist voller Probleme“. Mit dieser Einstellung lebst es naturgemäß antriebslos. Um wieder handlungsfähig zu werden, ist es entscheidend die negativen Gedanken zu stoppen. Hierfür kann es hilfreich sein, die negativen Gedanken auf einen Zettel zu schreiben. Der Versuch die Gedanken bewusst wahrzunehmen, zu reflektieren und sich dann von ihnen zu distanzieren, kann helfen die Gedankenwelt in eine andere Richtung zu steuern.

10. Keine Ziele

Zum Schluss ist ein sehr hilfreicher Tipp, um motiviert und optimistisch in die Zukunft zu schauen, sich eigene SMART-Ziele zu setzen. Das bedeutet, die Ziele sollten 1. spezifisch 2. messbar 3. anspruchsvoll 4. realistisch und 5. terminiert sein. Wenn anhand dieser Kriterien Ziele aufgestellt werden, gibt das enormen Antrieb. Dabei ist ganz gleich in welchem Bereich du Ziele aufstellt. Das kann sowohl den Beruf als auch das Privatleben betreffen. Wichtig ist wohl eher, direkt anzufangen!


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